Geschrieben wurde das Musical vom Berner Soziologen Lukas Eichenberger.
„ Die Geschichte lässt den Zuschauer eintauchen in die Erlebniswirklichkeit vieler heutiger Jugendlicher. Der Druck auf die Jugend ist oft enorm, gleichzeitig sind die Ressourcen der eigenen Persönlichkeit noch nicht voll ausgereift. Nimmt der Druck an verschiedenen Stellen zu, so entsteht das Phänomen der sog. „Cross Pressures“, d.h. die verschiedenen „Drücke“ überlappen sich. Gibt es z.B. in der Schule Probleme, aber alles andere ist in Ordnung, so ist dies zu meistern. Kommt aber Ärger zu Hause, eine Scheidung der Eltern oder Zoff mit Kollegen oder der Freundin hinzu, dann nimmt der Druck rasch exponentiell zu und wird unerträglich. Ventilwirkungen kann dann der Alkohol oder Gewalt sein. Oft wird der Jugendliche dann alleine gelassen, und sieht plötzlich keinen Ausweg mehr.

Das Stück ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit unserer Zeit, mit den grossen Errungenschaften der Multi-Options-Gesellschaft aber auch ihrer Grenzen.
Ohne Anzuklagen regt das Stück an, über die eigenen Ideale im Leben nachzudenken um vielleicht einmal inne zu halten, um zu sehen, was es am eigenen Wegrand alles zu entdecken gibt.

Kompositionen und Arrangements:
Bis auf zwei Stücke (ein irisches Traditional und ein Song) wurden alle Lieder von Lukas Eichenberger geschrieben und getextet. Die mehrstimmigen Chorsätze wurden von Martin Stöckli und Christoph Gfeller komponiert bzw. arrangiert.

Mitwirkende:
Aufgeführt wird das Musical unter der Regie des Autors von Laiendarstellern aus der Region Bern, insbesondere aus dem Kreis der Evang. Methodistischen Kirche Schlatt, Gasel.

Lukas Eichenberger Lukas Eichenberger, Soziologe lic.ès sci. soc / Mediator IRP-HSG SDM-FSM, hat mehrere Jugend-Musical-Produktionen erarbeitet und teilweise komponiert. Über d’Brügg ist sein Erstlingswerk im grösseren Stil.
Lukas Eichenberger ist 39 Jahre alt, wohnt in Seftigen und ist Vater von vier Kindern. Nebst der Musik ist er Unternehmensberater und Unternehmer.
   
Martin Stöckli

Seinen ersten Oboenunterricht erhielt Martin Stöckli bei Matthias Sommer. Nach Abschluss der Lehre wandte er sich definitiv der Musik zu. Es folgte das Studium in Bern bei Prof. Hans C. Elhorst und Meisterkurse bei Prof. G. Passin und J. Hollerbuhl. Bereits während dem Studium fasste Martin Stöckli im Raum Bern als Musiker Fuss. Er ist Solo-Oboist im Berner Kammerorchester. Regelmässig Konzerte mit weiteren Orchestern wie Bach Collegium Bern, OPUS Orchester, Ensemble Paul Klee, Orchester Sommeroper Selzach und gelegentliche Auftritte als Solist. Mitglied in den Kammermusikformationen La Strimpellata, Berner Kammerensemble, La Petite Chapelle des Souffleurs und dem Beaumont Sextett. Er unterrichtet an drei Musikschulen in der Region Bern.

   

Christoph Gfeller

Nebst  seiner beruflichen Laufbahn als Bahnbetriebsdisponent erlangte Christoph Gfeller den Organistenausweis I und studierte anschliessend Blasmusikdirektion an der Musikhochschule Bern. Er unterrichtet seit über 20 Jahren an der Musikschule Köniz, dirigiert eine Brassband und  belegt ein Teilpensum bei der BLS Netz AG im Bereich Sicherheit und Betriebsprozesse. Christoph Gfeller ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Er wohnt mit seiner Familie in Gasel.