Sven, ein ganz normaler Jugendlicher, der in einer Kleinstadt aufwächst, beobachtet das Leben um ihn herum, und bekundet immer mehr Mühe, all dem Druck stand zu halten. Was macht das Leben eigentlich lebenswert? Warum verzweifeln so viele Menschen, obwohl der Wohlstand in den letzten 50 Jahren doch so stark gestiegen ist? Worum geht es im Leben, wenn Beruf, Stress und Konsum nicht mehr ausreichen, um glücklich zu werden? Auf diese Fragen findet er in seiner Umgebung keine Antworten. Alle Vorbilder die er sieht, kann er höchstens als negative Beispiele bezeichnen. Und anstatt ihn zu unterstützen, kommt er von allen Seiten unter Druck: von den Eltern, dem Lehrer, dem Fussball-Trainer, und als er auch noch merkt, dass er von seinen Kumpels hintergangen wird, kommt er an einen Punkt, wo er sich fragt, ob es nicht besser wäre, dem Leben ein Ende zu setzen. Was soll dass, wenn jeder nur ein Rädchen im System ist, wo es für Träume, Liebe und das wirkliche Leben keinen Platz hat?

Er steht auf der Brücke und schaut hinunter, als ein alter, verwahrloster Mann neben ihm steht und ihn fragt: warum springst du nicht? Auf die Gegenfrage meint der Alte, dass der Sprung von der Brücke wohl kaum der Sinn des Lebens ist. Er fordert den Jungen auf, das wirklich Wichtige im Leben zu suchen, und gibt ihm den Tipp, dass er nicht falschen Idealen nachhetzen solle, denn das Beste im Leben ist weder selten noch teuer, nur muss man lernen es zu entdecken. Darauf macht sich Sven auf über die Brücke ins Leben, und entdeckt so vieles, oft aber auch ganz woanders als erwartet, das das Leben reich und schön macht, auch wenn der Alltag ihn zwischendurch wieder einholt